Vox populi im dritten Stock

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11. September 2017 von killesberger

Vox populi, die Stimme des Volkes, meldete sich vehement und lautstark in der heutigen Sitzung des Bezirksbeirats im 3. Stock des Rathauses. Wie Bezirksvorsteherin Sabine Mezger so erstaunt wie erfreut feststellte, waren die Besucherränge sehr gut besetzt und schon Punkt 1 der Tagesordnung (Fragen und Anregungen aus der Bürgerschaft)lud drei Nachbarinnen ein, ihre Meinung kundzutun: Eine Bewohnerin klagte, dass sie seit 9 Monaten auf eine Antwort des OB auf ihre E-Mail zu diversen Themen warte, speziell zur Schließung der U-Haltestelle Friedhofstraße mit Verweis auf die Haltestelle Eckartshaldenweg. Ebenfalls zu diesem Thema äußerte sich eine andere Nachbarin, die sich frustriert über die lapidare SSB-Antwort zeigte, während eine dritte ergänzend die nicht Ampel geregelte Fußgängerfurt in der Wolframstraße monierte.

Zu Punkt 2., dem ersten konkreten Thema des Abends, der „Neuentwicklung des Areals Bürgerhospital und AWS“, trug Johannes Dörle vom Stadtplanungsamt monoton ein 7-seitiges Papier einschließlich dreier Schaubilder vor und erläuterte Einzelheiten zur Planung. Die Beiräte zeigten sich enttäuscht über die ihnen zum Teil bekannten, zum Teil aber auch ohne ihre Stimmen bereits fixierten Planungsdetails. Wie Sabine Mezger resümierte, legt der Bezirksbeirat Stuttgart Nord expliziten Wert auf das Ziel, bei der Neuentwicklung 120 Wohnungen und den Bau eines Bürgerzentrums zu berücksichtigen.

Der dritte Punkt dieser großen Sitzung im Kleinen Saal betraf die Entwicklung des Areals „Rote Wand“. Hier sollen 118 Wohneinheiten entstehen – 54% im geförderten Wohnungsbau, ca. 28% für Baugemeinschaften sowie ca. 18% frei finanziert. Bestehen soll das, großzügig „Quartier“ genannte Areal aus so genannten „Minimalhäusern“ mit kleinen Wohneinheiten entlang des Straßenstücks Am Kochenhof sowie 5 „Wolkenhäusern“ zur Parkseite „Rote Wand“. Die Pläne dazu trugen Elisabeth Stark und Uwe Braunschweiger, ebenfalls Stadtplanungsamt, vor. Auch sie ernteten von den Bezirksbeiräten zahlreiche Fragen, auf die zum Teil wegen des noch gängigen Planungsverfahrens keine ausreichenden Antworten gegeben werden konnten. Besondere Kritikpunkte waren die Erklärungen zur angedachten nachhaltigen Bauweise in Holz, die Anzahl der Stellplätze, aber auch die E-Versorgung für entsprechende Fahrzeuge.

Die weiteren Themen des Abends (sh. Blog vom 03.09.2017) hat sich DER KILLESBERGER gespart. STZ/STN-Redakteurin Dr. Eva Funke, die ebenfalls anwesend war, wird sicher auch darüber berichten.

Neben den Bezirksbeiräten anwesend waren die Stadträtinnen Laura Halding-Hoppenheit, Suse Kletzien und Gabriele Nuber-Schöllhammer.

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