Die Welt ist verkrückt

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30. März 2017 von killesberger

Erst schmerzhafter Knickebeingang wegen Meniskusriss, dann gelungene, jetzt überstandene OP, danach Osterhashoppeln an Krücken und dennoch das Recherchieren und Schreiben für ein neues k Magazin der Killesberghöhe sowie die Vorbereitungen für eine neue Ausgabe der Zeitung RED (refugees, experiences, dreams) … all das und mehr hat dazu geführt, dass hier schon lange nichts mehr mitgeteilt wurde. Das soll sich bald ändern, versprochen.

In der Zwischenzeit konnte sich DER KILLESBERGER fast täglich über den möglicherweise dümmsten, vielleicht sogar gefährlichsten, eventuell auch “nur” psychisch gestörtesten Präsidenten der USA seit George Washington aufregen, über den tyrannus türkus Erdogan und sein unverschämtes, undemokratisches Verhalten von Merkel- und Deutschland-Beleidigungen bis zu Journalisten-Inhaftierungen, über den SPD-Schulz-Hype und die Saarland-Angst vor Lafontaine-Rot, die Feinstaub-Hysterie in Stuttgart mit Ideen, die Moos zeigen statt Lösungen.

Am und um den Killesberg dagegen gab es nur wenig Bewegendes: Das Eugen-Bolz-Haus ist seit Monaten weg, geblieben ist ein Steinhaufen mit Stadtsicht und Wohnungsnot auch in Stuttgart-Nord. Im Stadtquartier Killesberghöhe hat sich eine ältere Dame am Spielplatz verletzt und den RTW der Malteser zur Versorgung gebraucht, nachts haben lautstarke Randalierer Werbetafeln zerstört, die überdimensionalen Holzhasen jedoch erfreulicherweise verschont, an dem Weg entlang der “Grünen Fuge” hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt eine Umzäunung zur Schonung frisch eingesäter Rasenflächen entlang der Häuser Am Höhenpark angebracht und der ehemalige SCHOLZ am PARK bekommt bald einen Nachfolger. Mehr zu all dem oder völlig anderem schreibt demnächst DER KILLESBERGER.

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4 Kommentare zu “Die Welt ist verkrückt

  1. Heidi W. sagt:

    Sehr geehrter Herr Killesberger,

    zu den verrückten Dingen die in der Welt geschehen, gehören auch schwarze Autos die hupend am 04.04.2017 um 18:45h an der Bushaltestelle Kunstakademie versuchen Kinder die die Fahrbahn mit dem Rad versuchen zu überqueren wegzuhupen.

    Ich kann Ihre Überraschung verstehen, dass da plötzlich hinter dem Bus ein Radfahrer auftaucht. Verstehen weshalb der Killesberger hupt kann ich nicht. Weder hat den Kind tatsächlich die Fahrbahn überquert noch so getan als ob es das jetzt wollte. Es wollte warten bis SIE vorbeigefahren sind. Das ausgerechtet SIE auch noch hupen, sie hätten auch normal weiter fahren können oder vielleicht mit einer netten Geste das Kind die Straße queren lassen.

    Tja, die Jugend von heute. Zum Glück gehen die Reiferen unter uns mit gutem Beispiel voran. Die Mail hat mein Papa geschrieben und der hat sie erkannt.

  2. killesberger sagt:

    Sehr geehrter Herr „Papa“ (warum eigentlich anonym?), liebes Kind,

    wenn ich im fließenden Verkehr von Am Kochenhof rechts in die Birkenwaldstraße abbiege und dort rechts ein Kleinkind sehe, das mit seinem Rad über den Gehwegrand zum Straßenrand rollt und erkenne, dass gegenüber, von mir links, der „Papa“, ebenfalls mit Rad, steht, ist Hupen das Mindeste, um das Kind zu warnen. Nicht, um es „wegzuhupen“!
    Zu bremsen, um dem Kind jenseits irgendeines Fußgänger- oder Radfahrerübergangs das Überqueren eines zur betr. Zeit viel befahrenen Straßenstücks zu erlauben bzw., es dazu zu animieren, wäre erstens im fließenden Verkehr ein Verstoß gegen die StVO und zweitens in dieser Situation für das Kind lebensgefährlich gewesen. Denn von rechts des Kindes, mir entgegenkommend, näherte sich ein weiterer Pkw. Oder: Auch Radfahrer haben eine Verantwortung im Straßenverkehr, mindestens die der Eigensicherung oder der ihrer Kinder. Weil auch für Radfahrer die StVO gilt. Im übrigen wird Ihnen/dir jeder Verkehrsexperte bestätigen, dass das Verhalten von Kindern im Straßenverkehr nicht berechenbar oder vorhersehbar ist, „Es wollte warten, bis SIE vorbeigefahren sind.“ ist demzufolge eine reine Hypothese.

    Für höfliche Menschen gilt dazu meines Erachtens die simple Regel, Mitteilungen oder Kritik wenigstens mit dem Namen des Schreibers zu unterzeichnen.

    Ein sicheres Leben wünscht deinem Papa und dir:

    DER KILLESBERGER

    • Heidi W. sagt:

      Guten Morgen Herr Killesberger

      Das Kleinkind ist ein solches nicht sondern eher ein Schulkind. Das überqueren dieser Straße ist überall erlaubt und nirgends verboten. Eben nicht nur an einem Rad- bzw. Fußgängerübergang.gebunden. Die Meinung zu bremsen wenn ein Fußgänger über die Straße möchte wäre ein Verstoß gegen die StVO, die haben nur Sie, Herr Killesberger. Erst recht verwundert es mich wenn sie „unberechenbare“ Kinder vor sich haben, meinen hupen zu müssen.

      Für jemandem der davon ausgeht Fußgänger und Radfahrer dürfen nur an besonderen und gekennzeichneten Übergängen die Straße queren steht im Widerspruch ihr eigenes Verhalten ( Gehen auch Sie nur an gekennzeichneten Überwegen über die Straße?) und Ihre Erfahrung.

      So wünsche auch ich dem Killesberger neben einen guten Tag eine stets sichere und rücksichtsvolle Fahrt.

      PS: Sie haben recht ein Radweg an der Stelle wäre wirklich toll und auch sicherer, fahren doch immer mehr mit dem Rad, vielleicht sieht man auch den Killesberger mal auf einem.

      • killesberger sagt:

        Sehr geehrte/r Frau/Herr NN,

        bitte sehen Sie mir nach, dass ich auf Ihre rechthaberische Replik mit einseitiger, uneinsichtiger Betrachtungsweise nicht mehr eingehen möchte. Auch, weil anonyme Schreiber mir stets suspekt sind. Ebenso wenig möchte ich nach einer Meniskus-OP Rad fahren.

        Freundliche Grüße
        DER KILLESBERGER

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