Der letzte „Killesburger“?

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21. Februar 2017 von killesberger

k-magazin-killesberghoehe-0515Am vergangenen Samstag, 18. 02. 2017, war DER KILLESBERGER noch einmal und wahrscheinlich leider zum letzten Mal bei SCHOLZ am PARK. Um noch einmal und wahrscheinlich zum letzten Mal den „Killesburger“ zu genießen. Und es war ein Genuss. Ein Genuss, der sich nach bisher vorliegenden Informationen und den Aussagen des freundlichen Kellners nur noch bis Ende dieser Woche so oder anders wiederholen lässt. Danach dürften die Türen des gastronomischen Highlights der Killesberghöhe erst einmal geschlossen sein. Vier, sechs, acht Wochen? Wer weiß? Noch weniger lässt sich derzeit hören und sagen, was danach kommt: Wieder ein Restaurant, so viel scheint festzustehen. Und gegenüber vermutlich auch ein Eis-Salon, was ebenso sicher zu sein scheint. Doch nix Genaues weiß man oder sagt man nicht. Bei SCHOLZ am PARK werden die Türen bald zu, für Spekulationen dagegen weit offen sein: Ein Veganer-Gourmettempel, bei dem die Gäste auf frischem Gras sitzend ihr Menü direkt aus dem Boden zupfen und über kleinen Urzeitfeuerchen selbst erhitzen? Ein Palast frivoler Fleischeslust, in dem das gewählte Rind, die favorisierte Sau, das liebliche Lämmlein oder der muntere Fisch dem Gast live vorgeführt, von ihm liebkost und anschließend human, aber konsequent seiner Tellerbestimmung zugeführt werden? Oder doch nur der x-te Italiener im Stadtteil, der höchstens mal im Urlaub in Italien war, mit Pasta, Pizza & Papperlapapp, der All-you-can-eat-Chinese mit der All-you-can-forget-Karte, der Schnitzel-Wutzel, der im Wiener Prater aus dem Karussell gefallen ist. Oder der Hamburger-Brater, der sich am Killesburger vielleicht die Finger verbrennen könnte? Wait and see. Bis dahin: noch mal hin. Zu SCHOLZ am PARK. Schnief, schneuz, tschüss.

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Ein Kommentar zu “Der letzte „Killesburger“?

  1. Günter Ronowski sagt:

    Wir alle, sollten nicht um den heißen Brei herumtänzeln – man kann den nachrückenden Unternehmern der Killesberghöhe, nur die Daumen drücken, denn unternehmerischer Erfolg läßt sich nicht planen – auch wenn verbeamtete Alimentierte in Amtsstuben dies meinen. Jeder gescheiterte Unternehmer hat neue Chancen verdient und ich kann den Hut nur ziehen, vor diesen Menschen, deren persönliches Schicksal kaum wahrgenommen wird.
    An dieser Stelle, bedanke ich mich bei einem Unternehmer der es „versucht“ hat, aber dabei kein Glück hatte – DANKESCHÖN.

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