Ein schreckliches Jahr und doch ein schönes

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30. Dezember 2016 von killesberger

Lichterfest 1313Terrorismus, Tote und Trauer in vielen Teilen dieser Welt, auch in Deutschland, kennzeichnen das zu Ende gehende Jahr. Kriege ohne Erbarmen, Bomben, selbst gegen Krankenhäuser und Zivilisten, ob Kinder oder Alte. Und in der Folge immer wieder Flüchtlinge aus -zig Ländern dieser Welt. Ihre Fluchtgründe: Angst, Elend, Hunger. Ebenso in 2016 Dauerthema: Proteste und Polemik gegen nahezu jeden und alles, Populismus und Polit-Trends, die von den USA bis Europa erschrecken lassen. Nicht zuletzt verheerende Naturkatastrophen, auch hierzulande, und zahlreiche überraschende Todesfälle prominenter Zeitgenossen machen das Jahr 2016 zu einem, das wir jetzt gerne verabschieden. Dazu zeigten sich jenseits großer Weltpolitik und individueller Tragödien im kleinen Alltag zunehmend Ignoranz und Intoleranz, Respektlosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Brutalität – täglicher Horror per Headlines.

Und dennoch bei allen negativen Nachrichten, die uns Tag für Tag in den Medien präsentiert werden – oft geschmacklos ausgeschmückt mit voreiligen Vermutungen, platten Verallgemeinerungen, pauschalen Verdächtigungen – gibt es auch das Gute, meist zu unscheinbar, um Schlagzeile zu werden: Menschen nebenan, die sich menschlich zeigen, die helfen, die sich erheben, die widersprechen, die sich engagieren, die mutig öffentlich oder unbekannt und ungenannt beweisen, dass Menschlichkeit kein Wert von gestern ist. Sondern gerade heute gilt und wirkt. Und denen, die in Not, krank oder einsam sind beweisen, es gibt noch Humanität. Und damit Hoffnung, dass das Gute Mut macht, mit- und weiterzumachen. Um das Böse wenigstens in nächster Nähe, im Kleinen zu besiegen. Jeder bei sich und seinem persönlichen Umfeld. Und damit viele gegen die anderen, die Leben verachten und vernichten. Statt es zu lieben. Wir haben nur dieses eine Leben, Wiederholung ausgeschlossen. Doch wir haben jeden Tag die Chance, es in positivem Sinn zu nutzen. Egoistisch oder altruistisch, das möge jeder für sich entscheiden. Denn was dem einen der Dax, ist dem anderen ein „Danke!“. Ein friedliches, gesundes, glückliches neues Jahr wünscht DER KILLESBERGER

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2 Kommentare zu “Ein schreckliches Jahr und doch ein schönes

  1. Carolin Karge, Lenbachstraße sagt:

    Lieber Killesberger,

    im alten Jahr möchte ich mich einmal bei dir bedanken, die vertrauliche Anrede ist hoffentlich in Ordnung.
    Ich freue mich jeden Morgen, wenn ich meine Emails öffne über einen kurzen, informativen Artikel und schöne Bilder dazu von dir. Die Informationen, die durch deine Artikel vermittelt werden, waren oft schon recht nützlich für mich und sei es nur einen Vortrag oder eine Veranstaltung zu besuchen. Meistens bringen mich die Artikel aber zum Nachdenken und damit hast du ja dann ein wichtiges Ziel erreicht. Es ist schön, gut recherchierte Informationen mit Bezug zu unserem Killesbergviertel, in dem ich auch schon aufgewachsen bin, zu bekommen. Gerne darfst du auch noch etwas weiter über den „Tellerrand“ Killesberghöhe und Brenzkirche drüber schauen. Z.B. die Christophkirche und die Bewohner des Altersheim vom Roten Kreuz könnte etwas journalistische Unterstützung brauchen. Vielleicht findest du ja im Neuen Jahr dafür etwas Zeit.
    Ansonsten bleibe uns in 2017 mit deinem informativen und aussagekräftigen Blog erhalten und dem Viertel wohlgesonnen.
    Ihre treue Leserin Carolin Karge

    • killesberger sagt:

      Liebe Frau Karge,

      ein wenig verspätet (Entschuldigung!) ganz herzlichen Dank für Ihre schmeichelhaften Zeilen. Solche Statements sind Ansporn, diesen Blog fortzusetzen. Wobei ich gerne über den erwähnten „Tellerrand“ blicke und schreibe, aber natürlich auch von Infos „gespeist“ werde und nicht permanent per Telefon, Mail, Auto oder zu Fuß unterwegs bin, um Neues zu erfahren. Denn das Ganze ist ja „nur“ ein Hobby, das die hiesigen Medien nicht ersetzen kann, soll und will. Kurz: es ist auch eine Zeitfrage, da ich daneben auch die Zeitung RED (im Freundeskreis Killesberg) produziere und das k Magazin der Killesberghöhe schreibe. Dennoch: ich gelobe Besserung! Und wünsche Ihnen Gesundheit und Zufriedenheit im neuen Jahr.

      Freundliche Grüße: Hans H. Greuter

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