Wölfle lobt Willkommenskultur

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17. Oktober 2016 von killesberger

HHG06081600Den 36. Flüchtlingsbericht hat Werner Wölfle, Bürgermeister für Soziales und gesellschaftliche Integration, heute im Sozial- und Gesundheitsausschuss vorgestellt. Wölfle dazu: „Gerade in schwierigsten Zeiten hat sich die Landeshauptstadt Stuttgart als weltoffene und engagierte Stadt bewiesen. So konnten wir die Flüchtlingsaufnahme und -unterbringung im vergangen Jahr erfolgreich meistern.“

Auszüge aus dem Bericht: Für das Kalenderjahr 2016 wird von einem landesweiten Jahreszugang von 50.000 Erst- und Folgeantragstellern ausgegangen. Stuttgart muss 6,47 Prozent der im Land aufzunehmenden Flüchtlinge unterbringen. Demnach sind in Stuttgart im Jahr 2015 5.455 Flüchtlinge aufgenommen worden. Die Mehrzahl der Flüchtlinge kommt aus Syrien. Eine große Herausforderung stellte 2015 die hohe Anzahl an Neuzugängen unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMF) dar, deren Zahlen inzwischen rückläufig sind.

Die Flüchtlinge sind in Stuttgart in 129 Unterkünften in 20 Stadtbezirken untergebracht (Stand August 2016). Die Stadt hat mit den Investitionen im vorherigen Jahr die Zahl der Unterkünfte fast verdoppelt. Die Verwaltung konzentriert sich jetzt darauf, die vom Gemeinderat beschlossenen Systembauten-Programme umzusetzen sowie für anerkannte Asylbewerber geeigneten Wohnraum in der Anschlussunterbringung zu finden und die Menschen in das Bildungssystem und den Arbeitsmarkt zu integrieren. Hierzu stellt der Erwerb der Sprache den Schlüssel zur gesellschaftlichen Integration und zum Aufbau einer Zukunft in der neuen Heimat dar.

Nach wie vor engagiert sich eine Vielzahl der Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in der Flüchtlingsbetreuung. Aus den 27 Flüchtlingsfreundeskreisen im Sommer 2014 sind mit dem Entstehen neuer Systembauten mehr als 41 geworden. Institutionen, Stiftungen und Unternehmen bringen sich ein. Insgesamt sind inzwischen rund 3.500 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich tätig, das sind viermal so viele wie im Vorjahr. „Verwaltung und Bürger schaffen so einen Mehrwert für die ganze Stadt. Darauf sind wir stolz. Stuttgart steht im Sinne einer aufrichtigen Willkommenskultur für einen selbstverständlichen und freundlichen Umgang mit neu Zugezogenen“, so Wölfle. 

Auswertungen zeigen, dass 13 Prozent der Bewohner in den neu eröffneten Flüchtlingsunterkünften zwischen 0 und sechs Jahre alt sind. Um sie schnell zu integrieren, hat das Jugendamt das Ziel, vor allem die Drei- bis Sechsjährigen in Stuttgarter Kindertageseinrichtungen unterzubringen. Schulpflichtige Flüchtlingskinder werden wie andere aus dem Ausland zugezogene Kinder behandelt. Der Anteil von Flüchtlingskindern an den 100 Vorbereitungsklassen (VK) in die Primarstufe oder Sekundarstufe I liegt bei rund 65 Prozent und damit deutlich höher als in den vergangenen Schuljahren. Den vollständigen Bericht lesen Sie unter http://www.stuttgart.de/item/show/273273/1/9/613249

Infos und Abb. unten (Screenshot) aus: Stuttgart – meine Stadt

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