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8. September 2016 von killesberger

hhg08091606Mitten in der Stadt und somit mitten im Leben – einem mal quirligen, mal beschaulichen, blitzsauberen und mülleimervollen – haben STUTTGARTER ZEITUNG und STUTTGARTER NACHRICHTEN ihre gemeinsame „Stadtlebenredaktion“ etabliert, das neue Epizentrum der Stuttgarter Lokalberichterstattung. Heute Abend war die feierliche Büroeröffnung im traditionsreichen Haus Geißstraße 4 am Hans-im-Glück-Brunnen. DER KILLESBERGER war dabei. Vor allem aber die Chefredakteure beider Blätter, Joachim Dorfs (StZ) und Dr. Christoph Reisinger (SN) sowie der für den StZ-Lokalteil verantwortliche Holger Gayer (sein SN-Kollege Jan Sellner urlaubt auf Korsika) und der Leiter des dreimal wöchentlich erscheinenden Sublokalteils „Innenstadt“ Jürgen Brand.

So amüsant wie informativ moderierte Holger Gayer den Abend und bat die beiden Chefredakteure Dorfs und Dr. Reisinger, Veronika Kienzle (Bezirksvorsteherin Mitte), Christoph Achenbach (Acker Lederwaren, Stuttgarter Traditionsgeschäfte) und die Geißstraßen-Gastronomen Juan Blanco del Rio (Deli) und Yusuf Oksaz (Romy S u.a.) auf „die Bühne“. Die war zwar nur ein schmales Podest, dafür waren die Antworten der Gäste auf Gayers Fragen breiter angesiedelt. Denn neben Ausführungen zu Sinn, Zweck und Selbstverständlichkeit eines innerstädtischen Redaktionssitzes jenseits der rollenden Drehstühle in der Verlagszentrale Plieninger Straße, hörten die Gäste auch manch Persönliches.

So war zu erfahren, dass Reisingers Stuttgarter Lieblingsplatz sein Balkon in Vaihingen ist oder der Fernsehturm im Winter, während Dorfs den Eugensplatz und Pinguin-Eis genießt. Veronika Kienzle plädierte ebenso für Spaß wie für mehr Sauberkeit in der City und beklagte bei aller eigenen Feierfreude Müll und Wildpinkler. Die machte Achenbach, selbst früher Zeitungsmann in Leonberg, in seinem Statement zu „Fremdpinklern“, die auch am Königsbau ihre Spuren hinterließen, aber vielleicht mit einem Return-to-sender-Maueranstrich bald „angepisst“ sein dürften. Eine kleine verbale Rollschuhfahrt ihrer langjährigen Freundschaft führten zum guten Schluss die beiden Gastwirte vor. Auch sie erwähnten die unschönen Reste fröhlicher Innenstadtgelage, die sie während der Öffnungszeiten ihrer Betriebe zu vermeiden suchen. Dass sich nicht alles vermeiden lässt, was sich bei einer belebten und fröhlich lebenden City gerade in Zeiten des „To-go-Konsums“ auf Gehwegen ansammelt,  ist allen Beteiligten bewusst.

Nach einer Stunde „Programm“ im zunehmend wärmer werden Redaktionsraum war es dann eine Wohltat, vor die Tür gehen, eine der von freundlichen Deli-Damen angebotenen köstlichen Kleinigkeiten genießen und ein Viertele trinken zu können. Dank ausreichender Aschenbecher musste die Kippe auch nicht auf dem Boden landen.

DER KILLESBERGER wünscht der StZ/SN-Stadtlebenredaktion viel Erfolg. Und ab und zu einen Spaziergang zum Killesberg.

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