Wegweiser fürs Miteinander

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15. Januar 2016 von killesberger

HHG150115Im März/April werden sie auf den Killesberg kommen: die 294 Flüchtlinge, überwiegend Familien, denen das geplante 5-Container-Camp auf dem ehemaligen Messeparkplatz P8 als vorläufige Bleibe bis zur 2017 geplanten Bebauung zugewiesen wurde. Sie kommen nach langer Flucht durch viele Länder; mit wenig mehr als sie tragen können. Ertragen mussten und müssen sie nicht nur viele Strapazen, auch nicht wenig Misstrauen, Vorurteile und Ablehnung. Erst recht nach den medienwirksamen Silvester-Ereignissen in Köln und anderswo. So wenig diese Ereignisse bagatellisiert werden dürfen, die Täter ermittelt und nach Rechtslage bestraft werden müssen, so wenig dürfen wir „unsere“ Flüchtlinge deswegen unter Generalverdacht stellen. Dies zumindest war der Tenor des heutigen Treffens, zu dem sich etwa 80 Nachbarinnen und Nachbarn von 19.30 Uhr bis 21 Uhr im Dora-Veit-Saal der Brenzkirche zusammenfanden.

Was alles an Arbeit auf die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zukommen kann, umriss zu Anfang Carola Alefeld vom Freundeskreis Flüchtlinge Feuerbach, die zahlreiche Arbeitsgruppen und deren Leistungsspektrum definierte. Bei ihrer heutigen zweiten Sitzung haben die engagierten Killesberger ihre im Dezember 2015 bereits umrissenen Absichten weitergeführt. Nach einer von Pfarrer Karl-Eugen Fischer und Bärbel Mohrmann vorgelegten Tagesordnung und heftigem Stühlerücken gruppierten sich dann die Teilnehmer der 10 Arbeitsgruppen zwischen „Willkommen“ und „Kunst“, stellten sich gegenseitig vor und diskutierten an ihrem jeweiligen Tisch ihre persönlichen Vorschläge entsprechend der gewählten Gruppe. Kaum konnten in den Themen-Teams alles an Ideen präsentiert und das Für und Wider debattiert, Fragen beantwortet und Probleme benannt werden, kam „schon“ Fischers Aufruf, zum Abschluss das Denk- und Diskussionsergebnis der einzelnen Gruppen allen Anwesenden kurz zu erläutern. Nicht einig war man sich bei dem von der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit vorgeschlagenen Namen für die Initiative insgesamt sowie dem Namensvorschlag für das in der Brenzkirche vorgesehene Begegnungscafé. Zu beidem wird die Gruppe Öffentlichkeitsarbeit neue Vorschläge erarbeiten. Was blieb, waren viele Aufgaben, viele E-Mail-Adressen und ein neuer Termin: 7. 3. 2016, 19.30 Uhr.

Was Rebecca Anna Fritzsche am 18.1.2016 im Innenstadtteil der STUTTGARTER ZEITUNG und STUTTGARTER NACHRICHTEN dazu schrieb, lesen Sie unter: www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.unterkunft-in-s-nord-killesberg-bereitet-sich-auf-fluechtlinge-vor.6dd29fce-b1a1-49cb-940a-d953ef021e26.html

Abb.: Screenshot Website s.o.

Bildschirmfoto 2016-01-18 um 22.19.32

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