Mille grazie „Due stanze“

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2. August 2014 von killesberger

Due stanze e cucinaEs war der dritte, und so viel sei schon vorab gesagt, ganz sicher nicht der letzte Besuch im kleinen, feinen „Italo-Restaurant“ russischer Herkunft und komfortabler nachbarschaftlicher Lage – dem „Due stanze e cucina“ in der Hermann-Pleuer-Straße am Killesberg, einer ruhigen Wohnstraße mit eingeschränkten Parkmöglichkeiten.

Wie jedes Mal begann alles mit der freundschaftlichen Begrüßung durch Inhaberin Anastasia und ihren Mann, der Begleitung zu einem der fein gedeckten Tische auf der Terrasse, dem Servieren des Prosecco zur Begrüßung, dem Anzünden der Tischkerze und dann dem mündlichen Vortragen dessen, was später munden soll. Was letztlich – meint völlig subjektiv DER KILLESBERGER – sympathischer, weil persönlicher ist, als eine noch so fein gedruckte, oft hieroglyphisch typografierte und nicht selten schwer lesbare Speisekarte zu studieren. Die persönliche Ansage erlaubt zudem die Möglichkeit, sofort zu fragen, was da serviert oder wie es zubereitet wird. Und wer Angst hat, dass die erläuterten Köstlichkeiten sein Budget übersteigen, kann auch gleich ohne Scheu nach dem Preis fragen. (Oder vorher im Internet nachschauen.) Wobei natürlich nicht vergessen werden sollte, dass das „Due stanze e cucina“ weder ein Pizza&Spaghetti-Billig-Italiener noch eine schwäbische Maultaschen&Rostbraten-Wirtschaft ist. So begehrt und deshalb berechtigt dies oder das dann und wann sein mag, hier und jetzt wäre es – dem besonderen Anlass entsprechend – fehl am Platz.

Hier und jetzt kommt der obligate Gruß aus der Küche: Herzhafte Mini-Crostini mit frischen Tomatenwürfelchen; ein erster Happen, aber schon ein Genuss.

Der erste Gang: Frisch fritierte, fein gewürzte Sardinas auf knackigen Belugalinsen, umlegt mit grünem Salat; beziehungsweise leicht marinierte Roastbeefscheiben auf bissfesten grünen Bohnen. Als Zwischengang: Linguine mit reichlich Garnelen in leichtem Knoblauchöl. Als Hauptgang folgten ein butterweiches Rinderfilet mit herzhafter Senfkruste, dazu Pfifferlinge und provencalische Kartoffeln; die Begleitung wählte Seeteufel mit Mangold und weißem und schwarzem Wildreis. Crème brulée beziehungsweise eine Nektarinen-Tarte beschlossen das Menü, das von einem sommerfrischen trockenen Rosé begleitet wurde.

Kurz, eine äußerst empfehlenswerte Adresse am Killesberg für den, der bereit ist, dafür mehr auszugeben als in der Spaghetteria next door. Und dem vier gute Gründe etwas wert sind: Sympathische Gastgeber, ungekünstelte Atmosphäre in angenehmer Umgebung, aufmerksamer Service und vor allem eine sehr schmackhafte Küche, fein ausbalanciert, aber nicht überkandidelt. www.duestanzeecucina.com

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