Parken am Park bleibt Quark

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14. April 2014 von killesberger

Parkplatz P8 14041401Dank der bereits im vergangenen Jahr gestarteten, lobenswerten Initiative der Stadträtin Sabine Mezger (CDU) zur Transparenz und Optimierung der Parksituation am Killesberg im Sinne der dortigen Anwohner, sah sich die Stadtverwaltung jetzt veranlasst, Stellung zu nehmen. (Siehe STUTTGARTER ZEITUNG/Innenstadt-Teil von heute.) Doch das städtische Statement ist so steinig wie die Zufahrt zu dem an einen privaten Betreiber vermieteten Parkplatz P 8. Der bleibt weiterhin für Besucher versperrt und soll lediglich zu Großveranstaltungen wie zum Beispiel dem Lichterfest geöffnet werden. Dann natürlich gegen Gebühr. Gibt es nicht, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kuhn, im Grundgesetz den Artikel 14? Da heißt es doch in Absatz (2): „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Sicher dienen auch die Einnahmen aus der Vermietung des städtischen Grundstücks indirekt im weiteren Sinne „dem Wohle der Allgemeinheit“. Dienlicher für die Killesberg-Nachbarn jedoch wäre vielleicht ein Agreement mit dem privatwirtschaftlichen Mieter – zur täglichen Öffnung des Platzes und damit der Nutzungsmöglichkeit aller Parker am Park; nicht nur zu big events. Wem nützt es, diesen großen Platz einfach zu blockieren und die per Auto zum Höhenpark strebenden Besucher um den Killesberg cruisen zu lassen, bis sie irgendwo ein Plätzchen vor Nachbars Haustür gefunden haben? fragt irritiert DER KILLESBERGER

Parkplatz P8 14041402

Ein Kommentar zu “Parken am Park bleibt Quark

  1. Ein Parkplatzsuchender sagt:

    Immerhin scheint die grüne Stadt- und Landesregierung gerade noch genügend Verstand und Fingerspitzengefühl zu besitzen um zu kapieren, dass das Wahlplakat mit dem Slogan „Wir stehen auf die großen Wagen“ und einem Bild der Stuttgarter U-Bahn am Standort Killesberg ein ordentlicher Griff ins Klo war. Vermeidung von „P&R“ und Änderung der Taktung der U-Bahn auf 20 Minuten sind leider wirklich keine Glanzleistung.
    Still und leise hingen plötzlich andere Plakate im Stuttgarter Norden…
    Die Hoffnung lebt weiter.

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