Tschüss 2013, hallo 2014

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28. Dezember 2013 von killesberger

Copyright HHGreuterWir haben es überstanden: ein Jahr, das so wechselhaft, so unberechenbar war wie das Wetter. Wie letztlich jedes Jahr. Denn „Früher war alles besser“ trifft, objektiv gesehen, meist nur subjektiv zu. Und 2013? Ein Winter wollte nicht enden, ein Frühling nicht kommen, ein Sommer knallte spät und kurz voll rein, ein Herbst kam früh und sonnenscheinig, ein Winter zeigte im frühen November, was er kann, zog sich aber im Dezember auf warme Tage zurück, wird uns aber trotzdem noch überraschen und vielleicht lange begleiten.

Begleitet haben uns am und um den Killesberg auch die kleinen und großen Aufreger ebenso wie die freudigen Nachrichten, die im Bruddeln und Brabbeln um Wehwehchen und Skandälchen oft ein wenig untergehen:

Eine reich bestückte Kette informativer wie unterhaltsamer Veranstaltungsperlen im Augustinum, in der Kunstakademie, der architekturgalerie am weißenhof, im Weißenhofmuseum, am Bismarckturm, im Theodor-Heuss-Haus, das Sommerfest-Quartett am Killesberg, der Mercedes Cup am TC Weißenhof, Konzerte auf der Freilichtbühne im Höhenpark, das grandiose Lichterfest … machten den Killesberg zum Anziehungspunkte für Tausende Besucher aus nah und fern.

Die oft kritisierte „Grüne Fuge“ wurde zum beliebten Ziel für Kind und Kegel bei einer Fahrt ins Blaue, für viele mit einem Abstecher zum Eis schlotzen oder zum Killesberg-Kucken im Stadtquartier Killesberghöhe. Dessen Läden im Sommer mit diversen Aktionen erfolgreich auch zum ersten verkaufsoffenen Sonntag einluden.

Im Frühjahr wurde, nach langem Prozedere um die Finanzierung, die neu gestaltete Gedenkstätte für die 1941/42 vom Killesberg deportierten Juden eingeweiht. Quälend lang zog sich zwischen Sommer und September das Plakat-Plemplem des Bundestagswahlkampfs mit alten Sprüchen und alten Köpfen hin. Das Ergebnis ist bekannt: Gelb sah Schwarz, Grün blieb grau, Schwarz wurde Rosa, Rot hoffte auf grünes Licht. Heute wissen wir: Große Koalition, keine Vision.

Bevor es in Berlin neue Ämter gab, hatte Monika Renninger in Stuttgart ihres: die langjährige geschäftsführende Pfarrerin der Evangelischen Nordgemeinde verabschiedete sich und leitet nun die Begegnungsstätte Hospitalhof. Den Katholiken in Stuttgart Nord bleibt Pfarrer Johannes Steinbach erhalten, der mit seiner „bunten Gemeinde“ iimmer wieder für Blick-, Denk- und Gesprächspunkte sorgte.

Gesprächspunkt übers gesamte Jahr waren die Parkplatzsituation am Killesberg und die Parkgebühren der Tiefgarage Killesberghöhe, die in zahlreichen Zeitungsartikeln, Leserbriefen und E-Mails immer wieder thematisiert und kritisiert wurden, sich am Ende des Jahres dank des Engagements der Ladenbetreiber zu einer kundenfreundlicheren Lösung entwickelten.

Was sich an kurios Schwäbischem entwickelt, wenn man als Nordlicht 20 Jahre Creative Director einer namhaften Stuttgarter Werbeagentur ist, konnten Sie in einigen Sommerwochen lesen – zumindest das, was sich öffentlich berichten ließ.

Wie sich nicht wenige Stuttgarter via Dirndl und Lederhose öffentlich zur Resi und zum Seppel machten, zeigte sich vor und während der Wasenzeit. Die Dirndldesigner freut’s, manch andere verwundert’s. Vor allem, wenn dann schdolzes Schwäbisch erklingt, gell.

Österreichisch klang das Buffet als Investor Fürst am 29.10.2013 zur Special-Guest-Preview der Filmdokumentation über Entstehen und Entwicklung der Killesberghöhe einlud. Zum „Grand Opening“ der ersten deutschen Boutique des kroatischen Labels leilou luden Inhaberin und Designerin am 7.11.2013 in die Parlerstraße 1.

Ebenfalls am 7.11.2013 starb der verehrte und geliebte Ex-OB Manfred Rommel, dessen Wirken ebenso unvergessen bleiben wird wie seine Worte und sein Witz.

Ein langer, leuchtender Martinsumzug zwischen Brenzkirche und Grüner Fuge, das neue k Magazin der Killesberghöhe, der dortige Adventszauber und der traditionelle Nikolausmarkt in der Helfferichstraße haben die Adventszeit eingeleitet. Und schon stand das Christkind vor der Tür. Bereits Ende November mit einem 30-Minuten-Tiefgaragen-Bonus für die Kunden der Ladengeschäfte auf der Killesberghöhe. Später mit der ewig spannenden Frage „Würstchen und Kartoffelsalat?“ oder „Gans“? Oder ganz mutig ganz was anderes.

Mutig, vielleicht auch mal ganz anders, sollten Sie ins kommende Jahr starten. Ein gesundes, ein hoffentlich meist fröhliches, ein weitestgehend glückliches, ein erfolgreiches Jahr 2014 wünscht Ihnen allen DER KILLESBERGER.

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