Als am Killesberg manchem Böses blühte

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28. Juni 2012 von killesberger

Der „Mantel der Geschichte“, den Alt-Kanzler Helmut Kohl so stolz vor sich her trug, wird von manchen Mitbürgern heute gerne als Mantel des Schweigens an der Garderobe des Vergessens abgelegt. Vor allem dann, wenn die Geschichte eine Zeit betrifft, für die es immer weniger Zeugen gibt – die NS-Zeit. Killesberg-Kenner und Chronist Jörg Kurtz, nimmt nicht nur an der heutigen Entwicklung unseres Stadtteils lebhaften Anteil, sondern ist ebenso an dessen unrühmlicher Vergangenheit interessiert. Weshalb er nach aufwändigen Recherchen einerseits die Verlegung etlicher „Stolpersteine“ angeregt hat – als unaufdringliche und gerade darum so bemerkenswerte Mahnmale an Nachbarn, die zu Opfern wurden. Andererseits hat Jörg Kurtz mit der Geschichtswerkstatt Stuttgart-Nord e.V. an einem Buch mitgewirkt, das den Killesberg statt als Blüten- und demnächst Einkaufsparadies als Vorhof zur Hölle für manche damaligen Nachbarn zeigt. Das Buch „Der Killesberg unterm Hakenkreuz“ gibt es für 5 Euro bei Feinkost Weckert in der Helfferichstraße oder per Bestellung bei: Antiquariat Steinkopf, Hermannstr.5, Tel. 0711 22 640 21 und mail@antiquariat-steinkopf.de

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